Brauchen wir Musiklehrer*innen eigentlich noch?

Kann ich Klavier, Gitarre oder Geige ohne Lehrer lernen? Die Frage stellen sich besonders Erwachsene häufig. Vielleicht hast du in der Kindheit ein Instrument gelernt und möchtest jetzt wieder einsteigen? Oder du möchtest deinen Traum, ein Instrument zu lernen, endlich wahr machen? Dann ist die Verlockung, ein Instrument ohne Musiklehrer*in zu lernen, sehr groß. Der Unterricht muss nicht bezahlt werden, es gibt keine verpflichtenden Termine und keine langen Fahrtwege. Auf YouTube gibt es zahlreiche Tutorials, Noten gibt es gefühlt überall und auch auf Bücher kann jederzeit zugegriffen werden. Brauchen wir dann Musiklehrer*innen eigentlich noch? Und wenn ja, wieso?

Motivation und Durchhaltevermögen

Um ein Instrument zu lernen – mit oder ohne Lehrer*in – braucht es eine zentrale Sache: Motivation. Sie ist der Schlüssel dafür, dass du dich länger als ein paar Wochen auf den Lernprozess einlässt. Denn wenn wir ehrlich sind, wer kennt es nicht? Diese anfängliche Motivation für eine neues Projekt, der Wunsch, sich selbst ein Instrument beizubringen. So schwer kann das schließlich nicht sein. Oder?

Aber ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass diese Motivation mit der Zeit schwindet. Nicht bei allen Personen, aber bei vielen. Ob aus Zeitgründen, mangelndem Fortschritt oder anderen Dingen, die plötzlich interessanter erscheinen; die anfängliche Motivation und Euphorie bleibt selten. Dann liegt die Gitarre doch wieder für die nächsten Jahre in der dunklen Zimmerecke.
Unterricht bei Musiklehrer*innen zu nehmen, kann dir helfen, dran zu bleiben. Du erhältst du regelmäßiges Feedback. Kritik und ermutigende Worte helfen dir, mit jeder Stunde und jeder Übungseinheit, dich zu verbessern. Einen Fortschritt zu sehen, motiviert für weiteres Lernen, für weitere Erfolgserlebnisse und jemanden zu haben, der mit dir die deine Erfolge feiert und stolz ist, ist Gold wert beim Lernen. Musiklehrer*innen sind nämlich nicht nur deine größten Kritiker, sondern auch deine größten Fans.

Ein großer Vorteil, ein Instrument selbst zu lernen, wird darin gesehen, kein Geld in eine*n Lehrer*in zu investieren. Doch genau dieses investierte Geld kann auch zu einem Vorteil werden. Nicht nur, dass du sinnvolles Feedback und Kritik erhältst, du lernst auch anders. Du investierst bewusst und regelmäßig Geld in deinen Lernprozess. So fühlst du dich automatische verpflichteter und motivierter zu lernen. Schließlich soll sich das investierte Geld lohnen und dir helfen, dich zu verbessern.
Es ist natürlich wichtig, dass sich nicht der gesamte Unterricht wie eine Pflicht anfühlt – schließlich soll dir das Lernen und Spielen eines Instrumentes Spaß machen. Dieses Pflichtgefühl zum Üben kann dir aber in helfen, die Liebe fürs Spielen wiederzufinden, wenn die anfängliche Euphorie verflogen ist oder du dich in einer unmotivierten Phase befindest.

Feedback und Kritik

Feedback und Kritik sind die wichtigsten Schlüsselelemente, um dich in deinem Lernprozess zu verbessern. Videos on Demand und Bücher können dir dieses Feedback nicht geben; ein*e Musiklehrer*in hingegen schon. Auch du selbst kannst viele Fehler nicht wahrnehmen und kannst beispielsweise eine falsche Handhaltung nicht erkennen oder Fehler in deiner Technik nicht hören. Ein*e Musiklehrer*in kann dir Feedback zu deinem Rhythmusgefühl, zu deiner Körper- und Handhaltung, zu deinen Stärken und Schwächen geben. Mit diesem Feedback kannst du an deinen Schwächen arbeiten, dich verbessern und dein Bestes geben, um sicher und gut zu spielen.

Beim Lernen eines Instrumentes – sei es Gitarre, Klavier, Geige oder Trompete – können sich Fehler einschleichen. Besonders bei Bewegungsabläufen kann es gefährlich sein, da diese sich so mit der Zeit festigen und dann kaum veränderbar sind. Wenn sich bestimmte Angewohnheiten verfestigen, leidet die Qualität deiner Musik darunter. Aber auch deinem Körper kannst du beispielsweise aus Versehen mit einer falsch-eingeübten Handhaltung schaden, wenn hierdurch eine Sehnenscheidenentzündung entsteht. Alleine ist es kaum möglich, diese fehlerhaften Bewegungsabläufe zu erkennen und zu verändern, ein*e Lehrer*in kann diese jedoch erkennen und dir helfen, sie zu korrigieren.

Besonders wenn du neu anfängst oder nach längerer Pause wieder einsetzt, ist es wichtig, die Grundlagen des Spielens und die Grundhaltungen korrekt auszuführen. Am besten lässt du dies von jemanden “mit Erfahrung” kontrollieren, damit sich mögliche Fehler nicht verfestigen und du sauber und sicher spielen lernst.

Individueller Unterricht

Manchmal kann es schwierig sein, einzuschätzen, welche Stücke man lernen kann, wofür die eigenen Fähigkeiten bereits ausreichen und wo man sich möglicherweise überschätzt. Dein*e Lehrer*in kann dir hierbei helfen und mit der Zeit entwickelt sich aus euch ein eingespieltes Team. Ihr könnte gemeinsam neue Stücke aussuchen, so dass sowohl deine persönlichen Interessen als auch deine Fähigkeiten und Fortschritte berücksichtig werden. So können deine Stärken hervorgehoben werden und deine Lieblingsstücke passend zu deinem Lernprozess gelernt werden. Außerdem kannst du mit der Unterstützung deiner Lehrer*innen gezielt an deinen Schwächen arbeiten.

Deine Chance mit Jamtoo

Ein*e Musiklehrer*in scheint die perfekte Lösung für dich zu sein, wenn da nicht die ewigen Fahrtwege und langen Vertragsdauern wären? Dann haben wir mit Jamtoo eine Lösung für dich. Wir sind deine Plattform für Online-Musikunterricht; wir vermitteln dich an den oder die Lehrer*in, welche*r perfekt zu dir und deinen Bedürfnissen passt. So hast du keine ewiglangen Fahrtwege und Wartelisten mehr. Außerdem hast du die Möglichkeit, auch nur einen Monat Unterricht zu buchen – so hast du die Möglichkeit auszuprobieren, ob Online-Musikunterricht mit Musiklehrer*innen etwas für dich ist.

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